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Markus Stenz ist Chefdirigent des Radio Filharmonisch Orkest, Erster Gastdirigent des Baltimore Symphony Orchestra und Conductor in Residence beim Seoul Philharmonic Orchestra.

Bis 2014 wirkte Stenz als Generalmusikdirektor der Stadt Köln und Gürzenich-Kapellmeister, weitere Positionen waren Erster Gastdirigent des Hallé Orchestra (2010-2014), Künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Melbourne Symphony Orchestra (1998-2004), Chefdirigent der London Sinfonietta (1994–1998) sowie Künstlerischer Leiter des Cantiere Internazionale d’Arte in Montepulciano (1989–1995). In 2000 dirigierte er das Melbourne Symphony Orchestra auf seiner ersten Europatournee mit Konzerten in München, Köln, Zürich und Salzburg, reiste in 2008 mit dem Gürzenich-Orchester Köln nach China und dirigierte das erstes BBC Proms-Konzert dieses Orchesters überhaupt in der Royal Albert Hall. Später kehrten er mit dem Gürzenich-Orchester nach China zurück und führte Wagners Ring“ in Shanghai und Mozarts „Don Giovanni“ in Beijing auf.

Markus Stenz gastierte an den wichtigen internationalen Opernhäusern und bei internationalen Festivals wie z.B. am Teatro alla Scala in Mailand, am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel, an der English National Opera, der Lyric Opera Chicago, der San Francisco Opera, der LA Opera, an der Bayerischen Staatsoper, an der Deutschen Oper Berlin, an der Hamburgischen Staatsoper, am Staatstheater Stuttgart, an der Oper Frankfurt sowie beim Festival in Glyndebourne, beim Edinburgh International Festival, bei den Bregenzer sowie den Salzburger Festspielen.

Stenz hat zahlreiche Ur- und Erstaufführungen geleitet, z.B. Hans Werner Henzes „Das verratene Meer“ in Berlin, „Venus und Adonis“ an der Bayerischen Staatsoper und „L’ Upupa und der Triumph der Sohnesliebe“ 2003 bei den Salzburger Festspielen. Kürzlich kehrte er für Franz Schrekers „Die Gezeichneten“ an die Bayerische Staatsoper zurück.

Als Konzertdirigent hat Markus Stenz u.a. die Berliner Philharmoniker, das Gewandhausorchester Leipzig, die Münchner Philharmoniker, das Tonhalle-Orchester Zürich, die Wiener Symphoniker, das Hallé Orchestra Manchester, das BBC Scottish Symphony Orchestra, das NHK Symphony Orchestra Tokyo, das Orchestre Philharmonique de Radio France, die Staatskapelle und das Konzerthausorchester Berlin, das  Orchestre de la Suisse Romande, die Bamberger Symphoniker, die Dresdner Philharmonie, das Philharmonische Staatsorchester Hamburg sowie die Rundfunkorchester des BR, HR, WDR, NDR und MDR dirigiert. In den USA arbeitete er unter anderem mit den Sinfonieorchestern von Boston, Chicago, Cincinnati, Los Angeles, Dallas und Houston.

In der Saison 2018/19 wird Stenz neben seinen „eigenen“ Orchestern in den Niederlanden, Baltimore und Seoul erneut das Stavanger, Antwerp, Sao Paolo und Melbourne Symphony Orchestra dirigieren, zum  Konzerthausorchester Berlin und zum China National Center for the Performing Arts Orchestra zurückkehren sowie seine Debüts beim Orchestre National de Lyon, beim Bergen Philharmonic Orchestra sowie beim Barcelona Symphony Orchestra geben.

Markus Stenz wird die Weltpremiere von György Kurtags neuer Oper „Fin de Partie“ an der Mailänder Scala und an der Amsterdamer Dutch National Opera leiten.

Innerhalb seiner umfangreichen Diskografie finden sich zahlreiche mit Preisen dekorierte Produktionen. Internationale Begeisterung erntete etwa seine Gesamteinspielung der Sinfonien Gustav Mahlers mit dem Gürzenich-Orchester (Oehms Classics), die sich u.a. in der Bestenliste der Deutschen Schallplattenkritik wiederfindet. Zuletzt wurde die Einspielung von Schönbergs Gurre-Liedern mit dem Gürzenich-Orchster mit dem Gramophone Classical Music Award prämiert.

Markus Stenz wurde mit dem Fellowship des Royal Northern College of Music ausgezeichnet, wobei ihn Clark Rundell, Leiter des Fachs Dirigieren am international renommierten Konservatorium von Manchester, in seiner Laudatio als einen der größten Dirigenten seiner Generation würdigte. Mit diesem Preis wurde Stenz dieselbe Ehre zuteil wie vor ihm Zubin Mehta, Mstislaw Rostropowitsch oder Brigitte Fassbaender.

Saison 2018/19
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