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alban gerhardt
violoncello deutschland

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Durch sein hohes Maß an Musikalität, seine überwältigende Bühnenpräsenz und seine nahezu unstillbare künstlerische Neugier hat Alban Gerhardt seit 25 Jahren eine einzigartige Wirkung auf sein Publikum weltweit. Seine Gabe, bekannte Werke in neuem Licht erscheinen zu lassen und seine Begeisterung daran, neues Repertoire aus den vergangenen Jahrhunderten bis zu zeitgenössischen Werken zu entdecken, suchen ihresgleichen.
Höhepunkte der Saison 2018/19 sind die Welturaufführung des neuen Cellokonzerts von Brett Dean mit Sydney Symphony/Robertson und die Europäische Erstaufführung mit den Berliner Philharmonikern/Oramo, sowie Konzerte mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem WDR Sinfonieorchester unter Jukka-Pekka Saraste, mit dem er beide Schostakowitsch-Konzerte aufnehmen wird, dem MDR Sinfonieorchester, Oslo Philharmonic und Hong Kong Philharmonic. Alban Gerhardt wird außerdem Rezitale unter anderem in der Londoner Wigmore Hall, im Philips Collection Museum in Washington und in der Shanghai Concert Hall geben.
Zudem ruft er gemeinsam mit der Geigerin Gergana Gergova, der Choreografin Sommer Ulrickson und dem Bildhauer Alexander Polzin ein neues Projekt ins Leben, „Love in Fragments“, das Musik, Bewegung und Sprache vereint und seine Welturaufführung im „92 St Y“ erlebt.
Mit großer Leidenschaft teilt Alban Gerhardt seine künstlerischen Entdeckungen mit Zuhörern weit über die traditionellen Konzertsäle hinaus. So unternahm er Outreach-Projekte in Europa und den USA mit Aufführungen und Workshops in Schulen und Krankenhäusern, aber auch wegweisende Auftritte im öffentlichen Raum und Einrichtungen für jugendliche Straftäter. Seine Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn mit Liveauftritten auf den Hauptverkehrsstrecken in Deutschland beweist sein Engagement, traditionelle Hörgewohnheiten und Erwartungen an klassische Musik aufzubrechen. Anfang 2017 gründete Gerhardt #Musicians4UnitedEurope (www.musicians4unitedeurope.com), eine Gruppe von international renommierten Musikern, die sich für ein vereintes und demokratisches Europa einsetzt.
Nach frühen Wettbewerbserfolgen begann die internationale Karriere Alban Gerhardts im Jahr 1991 mit seinem Debüt bei den Berliner Philharmonikern unter Semyon Bychkov. Seitdem hat er mit den führenden Klangkörpern weltweit musiziert, unter anderem mit dem Royal Concertgebouw Orchestra, mit London Philharmonic, sämtlichen britischen und deutschen Rundfunkorchestern, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Orchestre National de France sowie dem Cleveland, Philadelphia, Boston und Chicago Symphony Orchestra. Dabei arbeitete er mit Dirigenten wie Kurt Masur, Christoph von Dohnányi, Christian Thielemann, Christoph Eschenbach, Michael Tilson-Thomas, Esa-Pekka Salonen, Vladimir Jurowski, Kirill Petrenko und Andris Nelsons.
Alban Gerhardt ist außerdem leidenschaftlicher Kammermusiker, zu seinen regelmäßigen Partnern zählen Steven Osborne, Cecile Licad, Baiba Skride und Brett Dean. Gerhardt hat mit Komponisten wie Jörg Widmann, Unsuk Chin und Matthias Pintscher zusammengearbeitet.

Alban Gerhardts CD-Einspielungen sind mehrfach ausgezeichnet worden. Seine Aufnahme von Unsuk Chins Cellokonzert bei der Deutschen Grammophon wurde mit dem BBC Music Magazine Award prämiert und für den Gramophone Award 2015 nominiert. Beim Label Hyperion Records hat er zahlreiche Aufnahmen veröffentlicht, seine neueste Aufnahme von Rostropovichs “Encores” erschien im Januar 2017. 2019 werden die kompletten Bach-Suiten veröffentlicht.

Alban Gerhardt spielt ein Cello von Matteo Gofriller aus dem Jahr 1710.

Saison 2018/19
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