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Markus Stenz ist seit 2012 Chefdirigent des Radio Filharmonisch Orkest in den Niederlanden und seit der Spielzeit 2015/16 Erster Gastdirigent des Baltimore Symphony Orchestra. Seit Januar 2017 ist er zudem Conductor in Residence beim Seoul Philharmonic Orchestra.

Die Saison 2017/2018 führt Markus Stenz wieder zu zahlreichen Konzerten in die USA, so z.B. mit dem Baltimore Symphony Orchestra, dem St. Louis Symphony Orchestra und dem Minnesota Orchestra. Zudem wird er noch im Gründungsjahr der Hamburger Elbphilharmonie sein dortiges Debüt mit der Deutschen Erstaufführung von Detlev Glanerts „Requiem für Hieronymus Bosch“ mit den Symphonikern Hamburg geben. Weitere Höhepunkte sind Engagements beim Helsinki Philharmonic Orchestra, beim Antwerp Symphony Orchestra, beim Konzerthausorchester Berlin, beim Orquestra Sinfônica do Estado de São Paulo sowie die Wiederaufnahme von Franz Schrekers „Die Gezeichneten“ an der Bayerischen Staatsoper. Im Herbst 2018 wird Markus Stenz die Uraufführung von György Kurtágs neuer Oper an der Mailänder Scala dirigieren.

In der vergangenen Saison (2016/17) dirigierte Markus Stenz das Royal Concertgebouw Orchestra, das Cincinnati Symphony Orchestra, das Baltimore Symphony Orchestra, das Mozarteumorchester Salzburg, das ORF Radio-Symphonieorchester Wien, das Berner Symphonieorchester sowie zum ersten Mal nach seinem Weggang als Gürzenich-Kapellmeister das Gürzenich-Orchester Köln. Ferner gestaltete er mit seinem Radio Filharmonisch Orkest zahlreiche spannende Konzertprogramme mit Werken von Mussorgsky, Liszt, Szymanowski, Rachmaninoff, Mozart und Wagner und beendete die Saison mit Jörg Widmans „Babylon“.

Als Konzertdirigent hat Markus Stenz u.a. die Berliner Philharmoniker, das Gewandhausorchester Leipzig, die Münchner Philharmoniker, das Tonhalle-Orchester Zürich, die Wiener Symphoniker, das Hallé Orchestra Manchester, das BBC Scottish Symphony Orchestra, das NHK Symphony Orchestra Tokyo, das Orchestre Philharmonique de Radio France, die Staatskapelle und das Konzerthausorchester Berlin, das Orchestre de la Suisse Romande, die Bamberger Symphoniker, die Dresdner Philharmonie, das Philharmonische Staatsorchester Hamburg sowie die Rundfunkorchester des BR, HR, WDR und NDR dirigiert. In den USA arbeitete er mit den Sinfonieorchestern von Chicago, Boston, Los Angeles, Houston und Dallas.

Markus Stenz hat als Operndirigent zahlreiche Ur- und Erstaufführungen geleitet, z.B. Hans Werner Henzes „Das verratene Meer“ in Berlin, „Venus und Adonis“ an der Bayerischen Staatsoper und „L’ Upupa und der Triumph der Sohnesliebe“ 2003 bei den Salzburger Festspielen. Er gastierte an den wichtigen internationalen Opernhäusern und bei internationalen Festivals wie z.B. am Teatro alla Scala in Mailand, am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel, an der English National Opera, an der Lyric Opera Chicago, San Francisco Opera, in Los Angeles, am Staatstheater Stuttgart, an der Deutschen Oper Berlin, der Bayerischen Staatsoper München, der Staatsoper Hamburg, an der Oper Frankfurt sowie beim Festival in Glyndebourne, beim Edinburgh International Festival, bei den Bregenzer sowie den Salzburger Festspielen.

Markus Stenz profilierte sich früh mit ungewöhnlichen Projekten sowie zahlreichen Ur- und Erstaufführungen. 1989 übernahm er die musikalische Leitung des Cantiere Internazionale d’Arte in Montepulciano (bis 1995) und leitete als Chefdirigent von 1994 bis 1998 die London Sinfonietta, das renommierteste britische Ensemble für zeitgenössische Musik. Von 1998 bis 2004 war er Künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Melbourne Symphony Orchestra.

Elf Jahre lang (seit der Spielzeit 2003/04) wirkte Markus Stenz als Kapellmeister des Gürzenich-Orchester Köln – eine ausgesprochen fruchtbare Zeit, in der er den Preis für „Das beste Konzertprogramm der Saison 2003/04“ entgegennahm. Neben viel beachteten Opernproduktionen (u.a. Wagners „Ring des Nibelungen“, „Lohengrin“, „Tannhäuser“, „Tristan und Isolde“, „Die Meistersinger von Nürnberg“, Janáčeks „Jenůfa“ und „Kátja Kabanová“ sowie Schrekers „Die Gezeichneten“) rief Stenz zahlreiche Nachwuchsprojekte und Vermittlungskonzepte wie „Experiment Klassik“, „3. Akt“ oder das Konzertmitschnitt-Projekt „GO live“ ins Leben.

Innerhalb seiner umfangreichen Diskografie finden sich zahlreiche mit Preisen dekorierte Produktionen. Internationale Begeisterung erntete etwa seine Gesamteinspielung der Sinfonien Gustav Mahlers mit dem Gürzenich-Orchester (Oehms Classics), die sich u.a. in der Bestenliste der Deutschen Schallplattenkritik wiederfindet. Zuletzt wurde die Einspielung von Schönbergs Gurre-Liedern mit dem Gürzenich-Orchster mit dem Gramophone Classical Music Award prämiert.

Markus Stenz wurde mit dem Fellowship des Royal Northern College of Music ausgezeichnet, wobei ihn Clark Rundell, Leiter des Fachs Dirigieren am international renommierten Konservatorium von Manchester, in seiner Laudatio als einen der größten Dirigenten seiner Generation würdigte. Mit diesem Preis wurde Stenz dieselbe Ehre zuteil wie vor ihm Zubin Mehta, Mstislaw Rostropowitsch oder Brigitte Fassbaender.

Saison 2017/18
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